Professionelle Zahnreinigung: Wie oft ist sie wirklich sinnvoll?
Zweimal am Tag Zähne putzen, dazu Zahnseide — wer das zuverlässig macht, tut schon viel für seine Zahngesundheit. Trotzdem empfehlen Zahnärztinnen und Zahnärzte zusätzlich die professionelle Zahnreinigung. Warum eigentlich? Und wie oft ist sie tatsächlich nötig?
Was die Zahnbürste nicht schafft
Auch bei sorgfältiger Pflege bleiben Stellen im Mund, die man zu Hause kaum erreicht: die Zahnzwischenräume, der Bereich knapp unter dem Zahnfleischrand, die Rückseiten der hintersten Zähne. Dort sammeln sich mit der Zeit Beläge, die hart werden und sich mit der Bürste nicht mehr entfernen lassen. Genau hier setzt die professionelle Zahnreinigung an.
Was bei der Reinigung passiert
Zunächst wird der Mundraum kontrolliert und der Belag sichtbar gemacht. Dann werden weiche und harte Beläge gründlich entfernt — auch an den schwer erreichbaren Stellen. Anschließend werden die Zähne poliert, sodass sich neue Beläge schlechter festsetzen können. Zum Abschluss kann ein Fluoridlack aufgetragen werden, der den Zahnschmelz stärkt. Viele empfinden das glatte Gefühl danach als überraschend angenehm.
Wie oft ist sie sinnvoll?
Eine feste Zahl für alle gibt es nicht. Für viele Menschen sind zwei Reinigungen pro Jahr ein guter Richtwert. Wer ein höheres Risiko hat — etwa bei einer Neigung zu Zahnfleischentzündungen, bei Implantaten oder bei bestimmten Vorerkrankungen — profitiert von kürzeren Abständen. Wer dagegen sehr gute Mundverhältnisse hat, kommt unter Umständen mit einer Reinigung pro Jahr aus. Den passenden Rhythmus legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.
Vorsorge lohnt sich
Die professionelle Zahnreinigung ist kein Luxus, sondern wirksame Vorsorge: Sie senkt das Risiko für Karies und Parodontitis spürbar — und damit auch das Risiko für aufwendige und teure Behandlungen später. Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch einfach an, dann finden wir den für Sie sinnvollen Abstand.
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